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Bridts Corporate Finance
Spezialsituation

Carve-out

Ein Carve-out ist die Herauslösung und der Verkauf eines Geschäftsbereichs: die anspruchsvollste Form der Unternehmenstransaktion. Ich begleite Unternehmensgruppen und Konzerne bei Abgrenzung, Stand-alone-Konzept, Käufersuche und Verhandlung, und Käufer beim Erwerb solcher Einheiten.

Anspruch

Was den Carve-out anspruchsvoll macht

Abgrenzung

Welche Kunden, Verträge, Mitarbeiter, Anlagen und IT-Systeme gehören zum Bereich? Die Perimeter-Definition entscheidet über Wert und Machbarkeit.

Stand-alone-Fähigkeit

Der Bereich muss allein lebensfähig sein oder über Übergangsvereinbarungen (TSAs) gestützt werden: Buchhaltung, IT, Einkauf, oft über Monate nach dem Closing.

Zwei Verhandlungen

Neben dem Kaufvertrag wird das künftige Verhältnis zwischen Mutter und herausgelöstem Bereich verhandelt: Lieferbeziehungen, Marken, Wettbewerbsverbote.

Grundlagen im Wissensbereich: Carve-out erklärt: Ablauf, TSA, Abgrenzung zum Spin-off.

Erfahrung

Belegte Carve-out-Erfahrung

  • DNSInt.com AG (Arrow Group) übernimmt Geschäftsbereich UK Distribution der börsennotierten InTechnology plc, Harrogate (UK)Initiierung der Transaktion und Beratung des Erwerbers über alle Transaktionsschritte hinweg · international
  • Abatec AG (AUT) übernimmt Saunatechnik-Division der Ondal GmbH, HünfeldBeratung des Veräußerers über alle Transaktionsschritte hinweg · international

Weitere Transaktionen im Referenzregister.

FAQ

Häufige Fragen

Was ist ein Carve-out?

Ein Carve-out ist die Herauslösung eines Geschäftsbereichs, einer Tochtergesellschaft oder einzelner Aktivitäten aus einem Unternehmen, meist mit dem Ziel des Verkaufs. Der Bereich muss dafür rechtlich, organisatorisch und operativ eigenständig gemacht werden.

Worin unterscheidet sich ein Carve-out von einem normalen Unternehmensverkauf?

Beim Carve-out existiert das Verkaufsobjekt als eigenständige Einheit noch nicht. Verflechtungen bei IT, Personal, Verträgen und Standorten müssen entflochten und über Übergangsvereinbarungen (TSAs) geregelt werden. Das macht Vorbereitung und Verhandlung deutlich komplexer.

Warum trennen sich Unternehmen von Geschäftsbereichen?

Die häufigsten Gründe sind Konzentration auf das Kerngeschäft, Portfolio-Bereinigung nach Zukäufen, Kapitalbedarf oder ein Bereich, der bei einem anderen Eigentümer bessere Entwicklungschancen hat. Für Käufer sind Carve-outs oft attraktive Gelegenheiten.

Wie lange dauert ein Carve-out?

Deutlich länger als ein regulärer Verkauf: Je nach Verflechtungsgrad sind zwölf bis vierundzwanzig Monate realistisch, inklusive Vorbereitung der Stand-alone-Fähigkeit und Übergangsphase nach dem Closing.

Dr. Christian Bridtsantwortet persönlich

Sie prüfen eine Trennung vom Geschäftsbereich?

Im Erstgespräch bekommen Sie eine ehrliche Einschätzung zu Machbarkeit, Käuferlandschaft und dem realistischen Fahrplan. Vertraulich, auch gegenüber der eigenen Organisation.